Psychische Belastung systematisch erfassen, Führung und Arbeitsbedingungen einbeziehen und wirksame Maßnahmen im Alltag verankern.
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist kein individuelles Gesundheits-Screening. Im Mittelpunkt stehen arbeitsbezogene Belastungsfaktoren – zum Beispiel Arbeitsorganisation, Führung, Zusammenarbeit, Handlungsspielräume, Unterbrechungen oder Regeneration.
Ich begleite Unternehmen dabei, daraus konkrete und realistische Maßnahmen abzuleiten, umzusetzen und ihre Wirkung zu überprüfen.

Warum Prozessbegleitung?
Viele Maßnahmen verlieren nach einer Befragung, einem Gesundheitstag oder Workshop schnell an Wirkung. Prozessbegleitung setzt deshalb nicht nur am Wissen an, sondern an der Umsetzung.
Entscheidend ist, was sich im Arbeitsalltag tatsächlich verändert, welche Hindernisse auftauchen und wo Maßnahmen angepasst werden müssen.
Führungskräfte gezielt einbeziehen
Führungskräfte prägen viele Bedingungen, die mentale Gesundheit beeinflussen – etwa Prioritäten, Kommunikation, Handlungsspielräume, Erreichbarkeit und Zusammenarbeit.
Je nach Projekt können sie in Analyse, Rückmeldung und Maßnahmenentwicklung einbezogen oder durch eigene Workshops und kurze Transferformate unterstützt werden.
Möglicher Ablauf
1–2 · Klären & erfassen
Auftrags- und Zielklärung: Ausgangslage, Zielgruppen und vorhandene Strukturen klären.
Erhebung bzw. Analyse: arbeitsbezogene Belastungen strukturiert sichtbar machen.
3–4 · Einordnen & entwickeln
Rückmeldung: Ergebnisse verständlich aufbereiten und priorisieren.
Maßnahmenentwicklung: Verhältnis- und Verhaltensprävention sinnvoll verbinden.
5–6 · Umsetzen & prüfen
Transfer: Workshops, Führungskräfteformate, digitale Materialien oder Follow-ups einsetzen.
Evaluation: prüfen, was wirkt und wo nachgesteuert werden sollte.
Was mein Angebot besonders macht
- Individuell statt One-size-fits-all: abgestimmt auf Branche, Zielgruppe und vorhandene Strukturen.
- Verhältnis- und Verhaltensprävention zusammen: persönliche Kompetenzen stärken, ohne strukturelle Ursachen auszublenden.
- Alltagsnah: Maßnahmen werden konkret an reale Arbeitssituationen angebunden.
- Digitale Transferhilfen: Übungen, Audios, Check-ins oder Arbeitsmaterialien unterstützen die Umsetzung.
- Kontinuität: Begleitung über mehrere Wochen oder Monate ist möglich.
Für wen eignet sich die Begleitung?
Für Unternehmen und Organisationen, die die GB Psych strukturiert angehen, bestehende Ergebnisse in konkrete Maßnahmen übersetzen oder ihre BGM-Aktivitäten stärker psychologisch fundieren möchten.
Auch nach einer bereits durchgeführten Befragung kann die Begleitung ansetzen, wenn unklar ist, wie daraus sinnvolle nächste Schritte entstehen.
Zusammenarbeit mit bestehenden Funktionen
Die Begleitung kann an vorhandene Strukturen anschließen – zum Beispiel an BGM, HR, Führung, Arbeitsschutz, Betriebsmedizin oder externe Fachpartner. Ziel ist keine Parallelstruktur, sondern ein psychologisch fundierter Beitrag innerhalb des bestehenden Prozesses.
Nächster Schritt
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Ihr Unternehmen aktuell steht und welche Form der Begleitung sinnvoll wäre.